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Der erste Schritt zur Automatisierung: Wo fange ich an?
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Praxisleitfaden3 min Lesezeit07. April 2026

Der erste Schritt zur Automatisierung: Wo fange ich an?

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Der erste Schritt zur Automatisierung: Wo fange ich an?

Die meisten Geschäftsführer, mit denen ich spreche, haben dasselbe Problem: Sie wissen, dass Automatisierung wichtig ist. Sie hören es überall. Aber wenn sie an ihren eigenen Arbeitsalltag denken, wissen sie nicht, wo sie anfangen sollen.

Das Gefühl ist verständlich. Überall liest man von KI, Machine Learning, digitaler Transformation – das klingt alles nach großen Projekten, die Monate dauern und viel Geld kosten.

Aber das muss nicht so sein.

Der Fehler, den fast alle machen

Der größte Fehler ist: Sie wollen zu viel auf einmal. Sie schauen sich ihre gesamten Prozesse an, werden von der Komplexität überwältigt und tun dann – nichts.

Stattdessen geht es darum, klein anzufangen. Einen einzigen Prozess zu finden, der Zeit frisst, und den zu automatisieren.

Die 5-Minuten-Analyse

Hier ist eine einfache Methode, um den richtigen Startpunkt zu finden:

Schritt 1: Nehmen Sie ein Blatt Papier und schreiben Sie auf, was Sie heute getan haben.

Schritt 2: Markieren Sie alles, was Sie mehr als zweimal gemacht haben.

Schritt 3: Bei den markierten Punkten fragen Sie sich: "Muss ich das wirklich selbst tun, oder könnte das ein System übernehmen?"

Das Ergebnis ist oft ernüchternd: 60-70% der täglichen Aufgaben sind repetitiv und lassen sich automatisieren.

Drei typische Kandidaten für den Start

Basierend auf meiner Erfahrung mit über 50 Mittelständlern, hier die drei Prozesse, die am häufigsten automatisert werden sollten:

1. E-Mail-Management

Das Problem: Eingehende Anfragen werden manuell sortiert, weitergeleitet, manchmal übersehen.

Die Lösung: Automatische Kategorisierung und Weiterleitung. Die Software erkennt, um was es geht, und schickt es direkt an den richtigen Mitarbeiter.

Ersparnis: 2-3 Stunden pro Woche für den Geschäftsführer allein.

2. Status-Kommunikation

Das Problem: Kunden rufen an und fragen nach dem Stand ihrer Anfrage. Mitarbeiter müssen in Systemen nachschauen, zurückrufen, Informationen zusammentragen.

Die Lösung: Automatische Status-Updates. Der Kunde bekommt proaktiv eine E-Mail, wenn sich etwas ändert.

Ersparnis: 1-2 Stunden pro Tag für das gesamte Team.

3. Dateneingabe

Das Problem: Informationen aus E-Mails oder Formularen werden manuell in verschiedene Systeme übertragen.

Die Lösung: Automatische Datenextraktion und Übertragung. Fehlerfrei und in Echtzeit.

Ersparnis: 5-10 Stunden pro Woche, je nach Datenvolumen.

Der 30-Tage-Test

Hier ist meine Empfehlung: Wählen Sie einen der drei Bereiche aus. Nur einen. Und testen Sie 30 Tage lang, was passiert, wenn Sie diesen einen Prozess automatisieren.

Was Sie brauchen:

  • Kein großes IT-Budget
  • Keine Monate lange Planung
  • Keine neue Software-Infrastruktur

Was Sie gewinnen:

  • Konkrete Erfahrung mit Automatisierung
  • Messbare Zeitersparnis
  • Motivation für weitere Schritte

Das Ergebnis nach 30 Tagen

Fast alle, die diesen Test machen, kommen zu demselben Schluss: Sie hätten viel früher anfangen sollen.

Die Befürchtungen – zu teuer, zu kompliziert, nicht für uns – lösen sich in Luft auf. Stattdessen bleibt: mehr Zeit für das, was wirklich wichtig ist.

Ihr nächster Schritt

Morgen früh, wenn Sie an Ihren Schreibtisch kommen: Nehmen Sie 5 Minuten Zeit und machen Sie die Analyse. Schreiben Sie auf, was Sie tun.

Dann rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir. Wir schauen uns gemeinsam an, wo der beste Startpunkt für Sie ist.

Der erste Schritt ist der wichtigste – aber er muss nicht der schwerste sein.

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